Und hier die Münzen...

...unserer Eltern & Grosseltern !

 

 

Am 9. Juli 1873 löste die Mark als erste reichsdeutsche Währung die diversen Währungen der einzelnen Länder ab. Dieses geschah im Zuge der Vereinheitlichung im neu gegründeten Deutschen Reich. Eine weitere Bezeichnung für diese Währung ist Goldmark, Mark war aber die offizielle Bezeichnung. Man findet sie auch auf Münzen und Banknoten.

Das System in Deutschland war für die Kleinmünzen unter den Kursmünzen einheitlich, also für 1, 2, 5, 10, 20, 25 und 50 Pfennig sowie 1/2 und 1 Mark.

Sie zeigten auf einer Seite das Nominal, der sogenannte Nennwert und auf der anderen Seite den Reichsadler. Bei den großen Nominalen wie 2, 3, 5, 10 und 20 Mark funktionierte das System so wie dasjenige des Euros, Einheitliche Vorderseite ,Reichsadler & Nominal' sowie landestypische Rückseite.

Bis 1918 hatten alle Einzelstaaten Deutschlands das Münzrecht. Für den Umlauf prägten folgende Staaten: Preußen mit den Münzzeichen A, B und C, Bayern mit D, Sachsen mit E, Württemberg mit F, Baden mit G, Hessen-Darmstadt mit H und Hamburg mit J. Kleinere Staaten gaben nur Gedenkmünzen zu besonderen Anlässen heraus wie zum Beispiel Geburtstage oder Regierungsjubiläen der Herrscher.

 

Vor 1871 gab es keine einheitliche Währung in Deutschland.

Ab 1915 setzte aufgrund der Kriegswirtschaft wie der Loslösung vom Goldstandard ab August 1914 und die Einführung der Papiermark, langsam Inflation ein.

Münzen wurden nun nicht mehr aus Gold, Silber, Kupfer-Nickel-Legierung, Bronze oder Reinnickel gefertigt, sondern aus billigeren unedlen Metallen, wie Eisen, Zink und Aluminium. Ausserdem wurde zusätzlich noch Papiernotgeld durch Gebietskörperschaften und Großbetriebe ausgegeben.

Die Inflation nahm bis 1923 unaufhaltsam zu, sodass die alte Mark völlig entwertet wurde. Sie musste durch eine neue Währung ersetzt werden. Die Mark wurde im November 1923 zum Kurs von 1 Billion alter Papiermark in 1 neue Rentenmark umgerechnet. Die Inflation war im Gegensatz zu den Inflationen anderer Kriegsteilnehmern aufgrund hoher Reparationsforderungen der Siegermächte in Deutschland besonders heftig ausgeprägt, beispielsweise war der Umtauschkurs zur Währungsreform in Österreich 10.000 alte Papierkronen zu 1 neuen österreichischem Schilling. Bis in den Sommer des Jahres 1924 waren sogar Billionen-Mark Scheine im Umlauf, welche erst gegen Ende 1924, mit Einführung der Reichsmark, nun nahezu endgültig in die neue Reichs- und Rentenmark umgetauscht wurden, was die heutige Seltenheit von Billionenscheinen und deren heutigen teils sehr hohen Sammlerpreisen erklärt.

 

Die Rentenmark 1923–1924

Die Rentenmark stoppte die Hyperinflation ab dem November 1923 und löste die Papiermark im Verhältnis 1:1 Billion ab. Eigentlich war sie nur als Übergangslösung gedacht. Sie hieß deswegen Rentenmark, weil sie mit 'Rentenerträgen' aus Grundstücksbeleihungen gedeckt war. Sie wurde in der Rentenbank unter der Aufsicht der Reichsbank herausgegeben. Unsere Rentenmark wurde im August 1924 durch die Reichsmark ergänzt. Letzten Endes wurden ihre Nominale zusammen mit der Reichsmark in der Währungsreform von 1948 ungültig. Ihr Umrechnungskurs war immer 1 : 1 zur Reichsmark. Ihre Abkürzung war anfänglich 'Rent.Mark'.

 

Die Reichsmark 1924–1948

Da die Goldreserven 1924 wieder genügten, um damit eine Währung im internationalen Zahlungsverkehr zu decken, wurde die Übergangslösung 'Rentenmark' durch die Reichsmark ergänzt. Sie sollte eigentlich die Rentenmark ablösen, was aber praktisch nicht passierte.

Die ersten Reichsmark-Banknoten und Reichs-Pfennigmünzen wurden ab August 1924 offiziell ausgegeben. Das Kursverhältnis betrug 1:1 zur umlaufenden Rentenmark. Die frühen Rentenmarkbanknoten von 1923 wurden eingezogen, spätere Rentenmark-Banknoten kleiner Werte und die Renten-Pfennigmünzen blieben jedoch parallel zur Reichs-Mark bis 1948 gültig. Die Reichsmark war bis zur Weltwirtschaftskrise 1929 recht stabil.

Während des 'Dritten Reiches' wurde aber viel ungedecktes Geld ausgegeben, um die Kosten für die Aufrüstung und den späteren Krieg und auch andere Projekte zu finanzieren. Daher kam es schlussendlich zur Inflation, welche die Bürger jedoch aufgrund der staatlichen Preis- und Lohnregulierung anfangs noch nicht zu spüren bekamen.

Die Reichsmark war  bereits 1943 auf dem internationalen Devisenmarkt wertlos geworden, da sie auch nicht mehr konvertierbar war.

Sie wurde, zusammen mit den kleinen Rentenmark-Banknoten, in den Westzonen und den drei Westsektoren Berlins ab Juni 1948 durch die Deutsche Mark ersetzt 'DM', umgangssprachlich auch 'Deutschmark' genannt. Als Notenbank fungierte die 'Bank Deutscher Länder', das ist das Vorgängerinstitut der späteren 'Deutschen Bundesbank'. Es galten für unterschiedliche Geldbeträge gestaffelte Umtauschverhältnisse zur DM. Jeder einzelne Bürger durfte bis 1000 RM im Verhältnis 10:1 umtauschen. Am 23. Juni 1948 gab es auch in der Ostzone 'SBZ' eine Währungsreform. Tauschverhältnis war hier ebenso 10:1.

 

Alliierte Militärmark 1944–1948

Nach dem Zweiten Weltkrieg gaben die Alliierten die Militärmark heraus, welche bis zur Währungsreform 1948 gleichzeitig zur alten Reichsmark Gültigkeit hatte.

Die alliierten Militär-Marknoten, welche bereits 1944 gedruckt wurden, gab es in den Noten 0,50 Mark bis zu 1000 Mark. Sie galten als gesetzliches Zahlungsmittel für die Bezahlung von Markschulden diverser Art. Niemand durfte die alliierte Militärmark und solche auf Mark lautenden gesetzlichen Banknoten different behandeln. Amerikanische Soldaten durften Militärmark in US-Dollar umtauschen. Den sowjetischen Verbündeten übergab das US-Schatzamt ebenfalls Druckplatten. Die Soldaten der roten Armee durften ihre Militärmark aber nicht in Rubel umtauschen. Dieses führte zu einem schwunghaften illegalen Schwarzhandel der alliierten Soldaten untereinander.

 

Danach kam die Deutsche Mark von 1948-2001.

Die Westzonen führten im Juni 1948 eine Währungsreform durch, dabei wurde die Reichsmark im Verhältnis 10:1 von der 'Deutschen Mark', auch 'Westmark' genannt, abgelöst.

Die Deutsche Mark war eine stabile Währung und wurde bis in die 70er Jahre durch Goldreserven gedeckt. Ab 1975 verschwanden dann unsere 'Silberadler', die 5 DM-Stücke als Umlaufmünze, da der Silberpreis wegen Spekulationen stark gestiegen war und damit der Silberwert höher war als der Nominalwert. Danach wurden die 5-DM Umlaufmünzen nur noch in Nickel geprägt.

Ausnahmen waren nur die 5-Dm Sondermünzen welche bis 1978 in Silber geprägt wurden und alle 10-DM Gedenkmünzen welche ausnahmslos in Silber erschienen. Diese kaufen wir jederzeit zum höheren Silberpreis an.

1975 endete dann in Westdeutschland die Zeiten des Silbergeldes als Umlaufmünze. Goldmünzen gab es in Deutschland schon leider seit 1918 nicht mehr.

 

Währung der DDR von 1948 an

Am 23. Juno 1948 wurde in der Sowjetischen Besatzungszone 'SBZ' eine Währungsreform durchgeführt. Dabei wurde die Reichsmark im Verhältnis 10:1 durch die 'Deutsche Mark der Deutschen Notenbank' abgelöst. Ab Oktober 1957 erfolgte in der DDR eine zweite Reform um den Bargeldüberhang weiter zu reduzieren. Nur 300 DM der 'DDR' durften umgetauscht werden, der verbliebene Rest konnte dann bei der Deutschen Notenbank gutgeschrieben werden. 267 Millionen DM wurden dadurch dem Geldumlauf entzogen.

 

1964 erfolgte eine Umbenennung der Währung in Mark der Deutschen Notenbank 'MDN'. Ab September 1974 wurde die MDN in 'Mark der DDR' umbenannt. Die Abkürzung lautete 'M'. Umgangssprachlich wurde sie auch 'Ostmark' genannt. Die Münzen der DDR wurden in Aluminium geprägt, ausschliesslich das 50-Pfennig-Stück des Jahres 1950 und das 20-Pfennig-Stück ab 1969 wurden in Messing geprägt. Münzen gab es zu 1, 5, 10, 20, 50 Pfennig desweiteren zu 1 und 2 Mark. Zusätzlich wurden noch 5-, 10- und 20-Mark-Gedenkmünzen ausgegeben. Sie erschienen in Neusilber, Tombak und in kleiner Auflage auch in Silber, Probeprägungen auch in Gold.

 

Der Euro von 1999 an

Der Euro ist dann in Deutschland 1999 als Buchgeld im Bank- & Geschäftsverkehr eingeführt worden und ab Januar 2002 als Bargeld im Umlauf. Er wurde im Verhältnis 1:1,955 DM umgetauscht. Derzeit ist der Umtausch von alter D-Mark nur noch bei wenigen Geschäftsstellen der Bundesbank, der früheren LZB möglich.

 

 

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