SILBERGESCHICHTE & SILBERGESCHICHTEN..

...VOM EDELMETALL SILBER & SEINE WERTSCHÄTZUNG.

SILBER ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ag und der Ordnungszahl 47. Das Elementsymbol Ag leitet sich vom lateinischen Wort argentum für „Silber“ ab. Silber ist ein Edelmetall und war in der Geschichte der Menschheit schon immer von hoher Wertschätzung.

 

SILBER ist ein weiches, gut verformbares Schwermetall mit der höchsten elektrischen Leitfähigkeit aller Elemente und der höchsten thermischen Leitfähigkeit aller Metalle, lediglich Supraflüssigkeiten und Diamanten weisen eine noch bessere thermische Leitfähigkeit auf.

 

Das Wort ‚Silber’ leitet sich über das althochdeutsche silabar aus der germanischen Wurzel ‚silubra’ ab. Aus dieser Sprachurzel leiten sich auch die Bezeichnungen in den anderen germanischen ‚engl. Silver’, den baltischen ‚litauisch sidabras’ und slawischen Sprachen russisch ‚серебро’ sowie das baskische zilar ab. Letztlich ist das Etymon aber wohl nicht germanischen Ursprungs, sondern einer orientalischen Sprache entlehnt. Die Philologen des 19. Jahrhunderts brachten eine Vielzahl von Theorien über den Ursprung des Wortes hervor. Wahrscheinlich ist eine Ableitung von der semitischen Wurzel ṢRP , vgl. akkadisch ṣarāpu, ‚veredeln, legieren’.

 

In den meisten anderen indoeuropäischen Sprachen geht das Wort für Silber auf die genuin indogermanische Wurzel *arg zurück, so griechisch argyros (ἄργυρος) und lat. argentum. Wegen seiner Vorkommen von Silbererzen erhielt Argentinien seinen Namen, damit ist es das einzige nach einem chemischen Element benannte Land.

 

GESCHICHTE DES EDELMETALLS SILBER

Silber wird von Menschen etwa seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. verarbeitet. Es wurde zum Beispiel von den Assyrern, den Goten, den Römern, den Griechen, den Ägyptern und den Germanen benutzt. Zeitweise galt es wertvoller als Gold. Das Silber stammte meistens aus den Minen in Laurion, die etwa 50 Kilometer südlich von Athen lagen. Bei den alten Ägyptern war Silber als Mondmetall bekannt.

 

Im Mittelalter und der Frühen Neuzeit wurden in Deutschland Silbererzvorkommen im Harz  in Goslar, in Waldeck-Frankenberg mit Frankenberg, Goddelsheim, Thalitter & Dorfitter, am Donnersberg in Imsbach bis in die 1920er Jahre, im Thüringer Wald bei Ohrdruf, in Sachsen bei Freiberg und im übrigen Erzgebirge, im Südschwarzwald bei Belchen, Münstertal und Feldberg, in Böhmen bei Kutná Hora und der Slowakei entdeckt.

 

1168 stießen sächsische Kaufleute in der Nähe von Christiansdorf, dem heutigen Freiberg, unerwartet auf Silber. Dieses löste jenes große Berggeschrei aus, welches für die Entwicklung des Erzgebirges in den folgenden Jahrhunderten bestimmend war. Der Glanz des Silbers zog Bergleute, Händler und Handwerker in Scharen herbei. Freiberg nahm eine stürmische Entwicklung und überflügelte den Ruhm älterer Bergbauorte in Mitteleuropa. Seit 1300 war Freiberg für lange Zeit die größte Stadt Sachsens und pflegte intensive Handelsbeziehungen nach Venedig, Florenz & Mailand. Die Kenntnisse der Bergleute und die von Ihnen geschaffenen Normen, auch die vom späteren Bergbau im Westerzgebirge, beeinflußten den Bergbau in vielen europäischen Ländern. Nachdem die Abbaubedingungen schwieriger und die Silberausbeute immer geringer wurde, war die Blütezeit des Silberbergbaus am Anfang des 14. Jahrhunderts vorbei. 

 

1471 erhob sich erneut ein großes ‚Berggeschrey’ aus den oberen Regionen des Erzgebirges. Es brach ein großes Silberfieber aus, welches zahlreiche Bergleute, Handwerker, Kaufleute und Abenteurer anlockte. Am Schneeberg reihte sich bald Grube an Grube.  1477 wurde der Siedlung das Stadtrecht verliehen und noch im gleichen Jahr lieferte die Grube ‚St. Georg Fundgrube’ über 14 Tonnen Silber, dabei auch der Block der größten zusammenhängenden Silbererzmasse, die je in Europa gefunden wurde. Der Silberblock wurde vor dem Abbau freigelegt und Herzog Albert von Sachsen nahm mit einigen Gefolgsleuten an diesem wertvollsten Tisch der Geschichte ein Mahl ein.

Schneeberg war der Ausgangspunkt für den Silberbergbau im Westerzgebirge.

1491 stieß man am Hang des Schreckenberges unterhalb des Dorfes Frohnau auf einen reichen Erzgang. Schon kurze Zeit später wurde reichlich Silbererz gefördert. Das Berggeschrei lockte zahlreiche Menschen an. So schnellte die Einwohnerzahl innerhalb von nur 40 Jahren von Null auf 12.000, was für damalige Zeit eine Großstadt war, und überflügelte sogar Leipzig und Dresden.

Die Geschichte der Stadt St. Joachimsthal (Jáchymov), welche auf böhmischer Seite des Erzgebirges liegt, begann ähnlich wie die der Bergstädte auf sächsischer Seite. Berühmt wurden die aus dem hier geförderten Münzmetall geprägten "Joachimstaler", welche später einfach nur ‚Taler’ genannt wurden.

1520 fand man auch östlich von Marienberg reiche Erzvorkommen.

 

In der Mitte des 16. Jahrhunderts war jedoch der Höhepunkt des Silberbergbaus im Erzgebirge überschritten. Die Erzgewinnung in der großen Teufe verursachte enorme Kosten und hohen Aufwand. Gleichzeitig wurden die Ausbeuten immer geringer. Der anschließend folgende 30-jährige Krieg brachte in den meisten Revieren einen starken Rückgang oder gar das Aus für den Bergbau.

Größter Silberproduzent im Mittelalter war der Ort Schwaz in Tirol. Teils bis zu 80 % des damaligen Silbers kam aus den Stollen der Schwazer Bergknappen.

Aber auch bei uns in Lippe/Westfalen gab es Silberfunde. Im Silberbachtal bei Horn-Bad Meinberg wurden in den Jahren 1711+1712 geringe Mengen Silber gefunden. Heute noch stehen die Überreste der Silbermühle und einer Schleifmühle. Die Silbermühle ist das ehemalige 'Packhaus', in welchem einst das Silbererz ausgewaschen wurde. Sie wurde 1711 zu einer Mahlmühle umgebaut und schon bald Silbermühle genannt. 

 

Später dann brachten die Spanier große Mengen von Silber aus Amerika, beispielsweise aus der sagenumwobenen Mine von Potosí, nach Europa. Aber auch Japan war im 16. Jahrhundert Silberexporteur. Durch das weit gestiegene Angebot sank der Silberwert in der alten Welt.

 

Da nach 1870 vorwiegend Gold als Währungsmetall verwendet wurde, verlor das Silber immer mehr seine wirtschaftliche Bedeutung. Das Wertverhältnis sank von 1:14 einige Zeit lang auf 1:100, später stieg es wieder etwas an. Heute liegt es bei ungefähr 1:40, entwickelt sich also wieder besser. Silber wird in letzter Zeit ein höheres Entwicklungspotential als Gold zugemutet. Das Angebot an Silber ist von der Verbrauchs- und Produktionsentwicklung anderer Metalle abhängig.

 

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde rostfreier Stahl entwickelt, welcher dann aufgrund seiner Gebrauchsfreundlichkeit und des günstigen Preises nach dem Ersten Weltkrieg in die Verwendungsbereiche des Silbers vordrang, etwa Servierschüsseln, Platten, Bestecke, Leuchter und Küchengerät.

Silber wird zunehmend im Bereich Elektrik & Elektronik sowie zur Kontrolle von Mikroben eingesetzt.

Durch diese Entwicklung ist die Silbernachfrage weltweit weiter steigend. Zurzeit ist die Nachfrage auch als Anlagemetall äusserst gross, der Silbernachfrage kann kaum nachgekommen werden. Die staatlichen & privaten Prägeanstalten haben zurzeit Hochkonjunktur, gerade instutionelle Anleger kaufen teilweise den gesamten Markt leer.

 

Silber ist ein seltenes Element, welches mit einem Anteil von nur 0,0000079 Prozent in der Erdkruste vorkommt. Damit ist es etwa 20 mal häufiger als Gold und rund 700 mal seltener als Kupfer. In der Natur tritt es als ‚gediegen’, das heißt elementar oft in Form von Körnern oder als drahtig verästeltes Geflecht dem ‚Dendrit’ in hydrothermal gebildeten Erzgängen auf.

 

Neben gediegenem Silber, welches in der Natur bisher an über 4300 Fundorten nachgewiesen werden konnte, findet man es vor allem in sulfidischen Mineralen. Zu den wichtigsten sulfidischen Silbererzen zählen unter anderem Akanthit, dem Silberglanz, mit einem Silbergehalt von etwa 87 % und Stromeyerit, dem Kupfersilberglanz, mit etwa 53 % Silberanteil. Das Mineral mit dem höchsten Silberanteil von maximal 99 % ist allerdings das selten vorkommende Allargentum. Andere selten vorkommende Silberminerale sind unter anderem der Chlorargyrit, vormals bezeichnet als Hornerz bzw. Silberhornerz AgCl, und der Miargyrit, sogenanntes Silberantimonglanz. Insgesamt sind einschließlich gediegen Silber bisher 167 Silberminerale bekannt.

 

Ausser diesen Silbererzen findet man noch sogenannte silberhaltige Erze, welche meist nur geringe Mengen Silber (0,01–1 %) enthalten. Dies sind häufig der Bleiglanz und der Kupferkies. Aus diesem Grund wird Silber häufig als Nebenprodukt bei der Blei- oder Kupferherstellung gewonnen.

 

Ein als Kongsbergit bezeichnetes Silberamalgam mit einem Quecksilbergehalt von etwa 5 % wird als Varietät dem Silber zugerechnet. Nachweisen konnte man Kongsbergit bisher an 35 Fundorten.

 

Eine weitere Silbervarietät mit einem Gehalt zwischen 10% und 30% Gold ist unter dem Namen Küstelit bekannt und konnte bisher an rund 60 Fundorten nachgewiesen werden.

 

Die wichtigsten Silbervorkommen befinden sich in Nordamerika mit Mexiko, den USA und Kanada sowie in Südamerika mit Peru & Bolivien. Mit ca. 30% der globalen Förderung ist Peru der weltweit größte Silberproduzent.

 

Das überwiegende Silber wird aber aus Silbererzen gewonnen, welche oft zusammen mit Kupfer-, Blei-, und Zinkerzen als Sulfide oder Oxide vorkommen. Wichtige Fundorte von gediegenem Silber waren Freiberg im Erzgebirge, Schwaz in Tirol, Kongsberg in Norwegen, dort auch mit große Kristallen, St. Andreasberg im Harz, die Keweenaw-Halbinsel in den USA, dort mit gediegenem Kupfer als ‚halfbreed’, Batopilas in Mexiko, das Mansfelder Kupferschiefer-Revier in Eisleben & Sangerhausen, dort meist Silberbleche und auch als Versteinerungsmaterial von Fossilien.

 

Zwischen dem Anfang des 20. Jahrhunderts und dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die jährlich geförderte Silbermenge ziemlich konstant geblieben. Nach Kriegsende hat sich die Fördermenge bis heute mehr als verdoppelt.

 

Das polnische Unternehmen KGHM ist mit durchschnittlich 1.200 Tonnen Jahresförderung das bedeutendste Silberunternehmen der EU und auch das zweitgrößte weltweit.

 

Laut einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung sowie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe beträgt die Reichweite der Silberressourcen nur noch 29 Jahre.

 

Somit ist mit einer Verknappung von Silber in den nächsten Jahrzehnten zu rechnen

       !! Viel Spass & Erfolg beim Spekulieren !!  

       

Wie bei den anderen Edelmetallen spielt die Wiederaufarbeitung silberhaltiger Materialien im Rahmen des Recyclings, beispielsweise von Fotopapieren, Röntgenfilmen, Batterien, Elektronikmaterialien, Silberbestecken, Tafelsilber & Münzsilber eine wichtige Rolle.

 

DIE GEWINNUNG AUS SILBERERZEN

Über 20 % des Silbers wird aus Silbererzen gewonnen. Aus diversen Erzen wird das Silber meist durch Cyanidlaugerei mit einer Natriumcyanid-Lösung herausgelöst. .

Das ausgefallene Rohsilber (Werksilber) wird abgefiltert und weiter gereinigt, dh. raffiniert.

 

DIE GEWINNUNG DES SILBERS AUS BLEIERZEN

Bei der Gewinnung von Bleierzen, z. B. aus Bleiglanz, entsteht nach dem Rösten und Reduzieren das sogenannte Rohblei oder Werkblei. Dieses enthält meist noch einen Anteil Silber zwischen 0,01 und 1 %. Im nächsten Schritt wird nun das Edelmetall entfernt und so dieses wertvolle Nebenprodukt gewonnen.

Zur Gewinnung muss zunächst das Silber vom größten Teil des Bleis getrennt werden. Dies geschieht durch das Verfahren des Parkesierens, nach Alexander Parkes, welcher dieses Verfahren 1842 erfand.

 

DIE GEWINNUNG AUS KUPFERERZEN

Silber ist auch in Kupfererzen enthalten. Bei der Kupferherstellung fällt das Silber – neben anderen Edelmetallen – im so genannten Anodenschlamm an. Dieser wird zunächst mit Schwefelsäure und Luft vom Großteil des noch vorhandenen Kupfers befreit. Anschließend wird er im Ofen oxidierend geschmolzen, wobei enthaltene unedle Metalle in die Schlacke übergehen und entfernt werden können.

 

 

DIE RAFFINATION VON SILBER

Rohsilber wird auf elektrolytischem Weg im sogenannten Möbius-Verfahren gereinigt. Dazu wird das Rohsilber als Anode in eine Elektrolysezelle geschaltet. Als Kathode dient ein Feinsilberblech, als Elektrolyt salpetersaure Silbernitratlösung.

 

Das Verfahren entspricht der elektrolytischen Reinigung des Kupfers. Während der Elektrolyse werden Silber und alle unedleren Bestandteile des Rohsilbers (beispielsweise Kupfer oder Blei) oxidiert und gehen in Lösung. Edlere Anteile wie Gold und Platin können nicht oxidiert werden und fallen unter die Elektrode. Dort bilden sie den Anodenschlamm, der eine wichtige Quelle für Gold und andere Edelmetalle ist. An der Kathode wird nun ausschließlich Silber abgeschieden. Dieses sehr reine Silber bezeichnet man als Elektrolyt- oder Feinsilber.

Angesichts der weltweit wachsenden Nachfrage nach Edelmetallen und der abnehmenden Entdeckung neuer Fördervorkommen, kommt Edelmetall-Recycling und folglich den Affinerien  & Scheideanstalten eine zunehmend größere Bedeutung zu.

 

Affinerie ist ein Begriff französischen Ursprungs (von "afiner": scheiden, verfeinern, veredeln, reinigen), welcher  im deutschsprachigen Raum seit dem 18. Jahrhundert gebräuchlich ist.

Affinerie bezeichnet eine Anlage, in der Metalle, vorrangig Edelmetalle wie Gold, Platin und Silber, durch das Herauslösen von Verunreinigungen in sehr reiner Form abgeschieden werden. Eine in Deutschland geläufigere Bezeichnung für ‚Affinerie’ ist das Wort ‚Scheideanstalt’.

 

Weltweit gibt es rund 51 Goldaffinerien. Die Rand Refinery Ltd. in Germiston bei Johannesburg in Südafrika betreibt eine der größten Affinerien der Welt. Die Affinerie vermag über 70 verschiedene Metalle & Werkstoffe zu scheiden. Die Rand Refinery scheidet jährlich 6 bis 10 Tonnen Gold und 16 bis 30 Tonnen Silber.

 

 

PHYSIKALISCHE EIGENSCHAFTEN DES SILBERS

Silber ist ein weissglänzendes Edelmetall. Das Metall kristallisiert im kubischen-flächenzentrierten Kristallsystem. Unter Normaldruck beträgt die Schmelztemperatur 961 °C und die Siedetemperatur 2212 °C. Silber hat aber bereits oberhalb von 700 °C, also noch im festen Zustand, einen deutlichen Dampfdruck. Es siedet unter Bildung eines einatomigen, blauen Dampfes. Das Edelmetall besitzt eine Dichte von 10,49 g/cm³ und gehört daher wie alle Edelmetalle zu den Schwermetallen.

 

Silber hat einen metallischen Glanz. Frische, nicht korrodierte Schnittflächen von Silber zeigen die höchsten Licht-Reflexionseigenschaften aller Metalle, frisch abgeschiedenes Silber reflektiert über 99,5 Prozent des sichtbaren Lichtes. Als ‚weißestes’ aller Gebrauchsmetalle wird es daher auch zur Herstellung von Spiegeln benutzt.

Silber leitet von allen Metallen Wärme und Elektrizität am besten. Wegen seiner Dehnbarkeit und Weichheit mit einer Mohshärte von nur 2,5-4 lässt es sich zu feinsten, blaugrün durchschimmernden Folien von einer Dicke von nur 0,002 bis 0,003 mm aushämmern oder zu dünnen, bei 2 km Länge nur 0,1 bis 1 g wiegenden Drähten, dem sog. Filigrandraht, ausziehen.

 

Im geschmolzenen Zustand löst reines Silber leicht aus der Luft das über 20-fache Volumen an Sauerstoff, welcher beim Erstarren der Schmelze unter Aufplatzen der bereits erstarrten Oberfläche, dem Spratzen, wieder entweicht. Bereits gering legiertes Silber zeigt diese Eigenschaft nicht.

 

 

CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN VON SILBER

Silber ist ein Edelmetall mit einem Normalpotential von +0,7991 V. Aus diesem Grund ist es relativ reaktionsträge. Es reagiert auch bei höherer Temperatur nicht mit dem Sauerstoff der Luft. Da in der Luft spurenweise Schwefelwasserstoff enthalten ist, laufen Silberoberflächen allerdings mit der Zeit schwarz an, da Schwefelwasserstoff das elementare Silber zu Silbersulfid oxidiert.

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Silber löst sich nur in oxidierenden Säuren, wie beispielsweise Salpetersäure, in nichtoxidierenden Säuren wie Salzsäure ist es nicht löslich. In konzentrierter Schwefel- und Salpetersäure löst sich Silber nur bei höheren Temperaturen, da es durch Silbernitrat und auch Sulfat passiviert ist. Silber löst sich in Cyanid-Lösungen bei Anwesenheit von Sauerstoff, da durch die Bildung eines sehr stabilen Silbercyanid-Komplexes das elektrochemische Potential stark verschoben ist. Silber ist stabil gegen Schmelzen von Natriumhydroxid und anderer Alkalihydroxide. Im Labor verwendet man darum für diese Schmelzen auch Silber, anstatt Porzellantiegel oder Platintiegel.

 

Silber besitzt die höchste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle, eine hohe Wärmeleitfähigkeit und eine ausgeprägte optische Reflexionsfähigkeit. Dadurch ist es für Anwendungen in Elektrik, Elektronik und Optik prädestiniert. Die Reflexionsfähigkeit von Glasspiegeln beruht auf der chemischen Versilberung von Glasscheiben. Dieses Prinzip wird auch bei der Fertigung von Optiken und Licht- oder Wärmereflektoren verwendet.

 

Die Schwärzung der Silberhalogenide infolge ihres Zerfalls durch Licht wird beim Fotopapier genutzt. Es bildete von etwa 1840 bis zur Verbreitung der Digitaltechnik die Grundlage der Fotografie.

Silberlegierungen mit Kupfer, Zink, Zinn, Nickel, Indium ua. werden in der Elektrotechnik und Löttechnik als Lotlegierungen, Kontaktmaterial und Leitmaterial verwendet. Silberlegierungen werden aber auch in der Dentaltechnik und im dekorativen Bereich verwendet wie zB. beim versilbern des Christbaumschmucks.

 

Silbergeschirre und -geräte geben beim Gebrauch immer etwas Silber an die Speisen und Getränke ab, was sich in einem unangenehmen Metallgeschmack bemerkbar machen kann. Um dieses zu vermeiden, werden silberne Trinkgefäße innen oft vergoldet. Durch Silbersulfid angelaufenes Silber wird entweder poliert oder chemisch reduziert.

 

Silbersalze färben Glas und Emaille gelb.

 

EINIGE WICHTIGE SILBERLEGIERUNGEN

Silber ist mit vielen Metallen legierbar. Gut legieren lässt es sich mit Gold, Kupfer oder Palladium, bspw. ein Palladiumgehalt von 20 bis 30 Prozent macht das Silber anlaufbeständig. In begrenztem Umfang lässt sich Silber mit Chrom, Mangan oder Nickel legieren. Legieren erhöht zumeist die Härte des Silbers. Mit Cobalt oder Eisen lässt es sich nicht legieren.

 

Die wichtigsten Silberlegierungen sind heute Kupfer-Silber-Legierungen. Sie werden meist nach ihrem Feingehalt an Silber, angegeben in Tausendstel, bezeichnet. Die gebräuchlichsten Silberlegierungen haben einen Feingehalt von 750, 800, 835, 925 und 935 Tausendstel Teile Silber. 925er Silber wird nach der britischen Währung Pfund Sterling als Sterlingsilber bezeichnet. Es ist die wichtigste Silberlegierung und wird u. a. zur Herstellung von Münzen, Schmuck und Besteck verwendet.

 

Im Hinblick auf den Export werden heute Korpuswaren vorwiegend aus einer Silberlegierung mit einem Feingehalt von 935/1000 hergestellt, da die Waren mit Silberloten gelötet werden, deren Feingehalt niedriger ist, um letztendlich dem gesetzlich geforderten Gesamtfeingehalt von beispielsweise 925/1000 zu genügen. Eine neuartige Legierung aus England ist Argentium™ Sterling Silber, das nicht anlaufen soll. Auch bei stark beanspruchten Bestecken geht seit Jahren der Trend zum Sterlingsilber. Silberwaren werden in der Regel abschließend feinversilbert, Bestecke und Verschleißartikel hartversilbert. Durch die reine Silberbeschichtung werden die strahlendweiße Silberfarbe und ein stark vermindertes Anlaufen der Waren erreicht.

 

Eine im Mittelalter für die Verzierung von Kunstwerken verwendete Silberlegierung ist das Tulasilber, eine Legierung von Silber, Kupfer, Blei und Schwefel. Auch ist diese Legierung unter dem Namen ‚Niellosilber’ bekannt.

Silber wird häufig auch vergoldet, man nennt es mit einem aus dem Französischen beziehungsweise Lateinischen stammenden Wort dann „Vermeil“. Objekte aus Vermeil wurden meist an französischen & anderen europäischen Höfen verwendet.

 

Neusilber ist dagegen kein Silber, sondern eine optisch silberähnliche, weiße, unedle Metalllegierung aus Kupfer, Nickel und Zink in veränderlichen Gewichtsanteilen. Eine vor allem bei Bestecken und Gebrauchsgegenständen übliche Bezeichnung für Neusilber ist Alpacca. In China sind solche Legierungen auch unter dem Namen ‚Paktong’ bekannt. Antike Stücke aus Paktong sind heute bei Sammlern begehrt & hochbezahlt.

Als „Tibetsilber“ wurde ursprünglich im Handel eine Legierung mit nur geringem (250 Tausendstel) Silberanteil bezeichnet, neuerdings werden vom Schmuckhandel fast sämtliche (versilberte und unversilberte) Zinnlegierungen so bezeichnet. Damit die Ware mit Silber galvanisiert werden kann, wird vorher vernickelt. Silber hingegen ist in diesen Legierungen, die früher Weißmetall, Metall oder Weichgussmetall genannt wurden, nicht enthalten.

 

 

 

GESCHICHTE DER GOLD & SILBERSCHMIEDE

Der Beruf des Goldschmied ist das wohl älteste Metallhandwerk der Welt. Das Edelmetall Gold kam in den Flüssen in gediegener Form vor und war das wohl erste, den Menschen bekannte Metall. Goldschmied ist die Berufsbezeichnung für einen Handwerker, welcher Schmuck und Gegenstände aus Edelmetallen herstellt. Der sehr umfang- und kenntnisreiche Beruf erfordert handwerkliches Geschick und auch künstlerische Fähigkeiten. Bei vielen Goldschmieden findet auch heute noch die gesamte Materialbearbeitung im eigenen Hause statt. Die Metalle werden oft selbst legiert, geschmolzen, gegossen, gewalzt und dann zu Blechen, Platten oder Drähten verarbeitet. Die Werkstoffe werden darüber hinaus mit einer grossen Vielzahl von Methoden bearbeitet wie Schmieden, Hartlöten, Fügen, Nieten und Schweißen.

 

 

Da die Verarbeitung von Edelmetall in Zünften organisiert war, also in den meisten mitteleuropäischen Städten seit etwa dem 14. Jahrhundert, waren in den Goldschmiedezünften sowohl die Handwerker, welche eher mit Schmuck- und Edelsteinarbeiten befasst waren, damit die heutigen Juweliere, als auch die Werkstätten, in denen überwiegend silberne Bestecke und Korpusstücke hergestellt wurden, zusammengefasst. Als vorzulegende Meisterstücke wurden denn auch neben goldenen Schmuckstücken auch die Anfertigung silberner Gefäße verlangt wie  bspw. in Bremen noch um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein silbernes Korpusstück, eine goldene Dose sowie ein Goldring mit Steinen. Eine wichtige Fertigkeit für den Silberschmied war auch das Vergolden. Erst mit der späteren Auflösung der Zünfte, in Deutschland etwa zwischen 1810 und 1850, konnte an Stelle der Berufsbezeichnung ‚Goldschmied’ auch der Begriff des ‚Silberarbeiter’ oder ‚Silberschmied’ treten, vor allem seit der Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem wirtschaftlichen Aufblühen einer spezialisierten Silberwarenindustrie. Einige Goldschmiede waren gelegentlich zugleich Münz -Wardeine, da sie über die Technik der Feingehaltsbestimmung mittels Kupellenprobe verfügten. Aus der Kunst des Gravierens, einer sich im späten Mittelalter verbreitenden Dekorationstechnik, hatte sich auch der Kupferstich entwickelt. Ähnliche Arbeitstechniken sind teils von jeher in anderen Metallberufen angewandt worden, wie das Guillochieren, Ziselieren und das Anfertigen von Uhrgehäusen oder Gussmodellen.

 

Wer heutzutage in einem der beiden Berufe eine Meisterprüfung ablegt, führt den Titel Gold- oder Silberschmiedemeister/in um einen Gold- oder Silberschmiedebetrieb zu führen.

Verarbeitet werden in der Regel Edelmetall-Legierungen mit Gold, Silber, Platin, Palladium und für die weiterführende Ausgestaltung andere Materialien, wie beispielsweise Edelsteine, Halbedelsteine wie Achat, Lapislazuli, Rosenquarz, Türkis und auch Perlen, Koralle, Bernstein, Elfenbein, Bein & Emaille. Des Weiteren kommen Edelstahl und Buntmetalle, auch Eisen, Titan, sowie auch Holz zum Einsatz.

 

Der Beruf ist je nach Schwerpunkt stark von handwerklicher Arbeit geprägt und selten industriell arbeitsteilig strukturiert. Fantasie, Geduld und ausgeprägte motorische Fähigkeiten sind einige Voraussetzungen für die überwiegend am Werkbrett ausgeführten Arbeitsabläufe. Die vielfach noch mit einem Mundlötrohr ausgeführten Lötarbeiten setzen außerdem eine gute Lungenfunktion voraus, für das Erhitzen grosser Werkstücke als auch für Schmelzarbeiten wird jedoch eine Lötpistole bevorzugt. Auch die Nachbehandlung der Schmuckstücke & Silberschmiedearbeiten, wie das Schleifen, Feinschleifen und Polieren, sowie das oft erforderliche Galvanisieren mit verschiedenfarbigen Goldüberzügen oder anderen Edelmetallen wie Silber, Platin, Palladium und Rhodium, sind tägliche Arbeiten des Goldschmieds.

Der ‚Heilige Eligius’ wird als Patron der Goldschmiede aufgeführt. Gepflegt wird dessen Andenken in der Eligius-Gilde.

 

Durch die Jahrhunderte betrachtet haben sich aus dem Goldschmiedeberuf auch neue Berufsfelder herausentwickelt mit

Edelmetalltechnik mit Bearbeitungstechnik, Legierungsherstellung, Analyse.

Halbzeugherstellung, Blatt-Goldschläger, Edelmetallscheiden, Recyclingtechnologien, etc.

Metallbildner, früher Ziseleur, Ziselierer.

Uhrmacher.

Juwelengoldschmied

Schmucksteinfasser

Vergolder & Blattgoldverarbeitung

Restaurierung

Zahlungsmittelherstellung für Münzen & Banknoten.

Graveure, Guillocheure, Kupferstecher auch für den Buchdruck & Ziseleure.

Silberschmiede für Geschirre, Sakrales und Metallbildhauer.

Zahntechnik & Dentaltechnik.

Galvanotechnik.

 

In der Heraldik wird Silber, wie auch Gold, als Metall bezeichnet, das zu den heraldischen Tinkturen zählt. Es wird häufig durch weiße Farbe wiedergegeben.

 

 

SILBER ALS WÄHRUNG & MÜNZMETALL

 

Vormals wichtigste Verwendung war die Herstellung von Silbermünzen als Zahlungsmittel. Für Münzen wurde in der Antike und im Mittelalter nur Silber, Gold und Kupfer bzw. Bronze verwendet. Der Münzwert entsprach weitgehend dem Metallwert sog. Kurantmünze. In Deutschland waren bis 1871 Silbermünzen mit dem Taler & Gulden vorherrschend, die Währung war durch Silber gedeckt. Dieses ist der sog. Silberstandard. Nach 1871 wurde der Silber- durch den Goldstandard abgelöst. Der Grund für die Verwendung dieser Edelmetalle waren die hohe Wertspeicherung durch ihre Seltenheit und Wertbeständigkeit von Silber und Gold. Erst in moderner Zeit werden Münzen auch aus anderen Metallen, wie Eisen, Nickel oder Zink hergestellt, deren Metallwert aber gering ist und nicht dem aufgeprägten Wert entspricht. Silber wird als Münzmetall heute meist nur noch für Gedenk-, Gedächtnis-, und Sondermünzen verwendet.

 

Gerade die in der Wirtschaftswunderzeit der 60-90er Jahre massiv gekauften Sammlereditionen von Firmen wie MDM Deutsche Münze, Göde Bayerisches Münzkontor, Franklin Mint, Borek, Intercoin, Eurocoin, Euromint ua. sowie auch die deutschen & österreichischen Gedenkmünzen in Silber, stellen eine grosse Silberreserve dar.

 

Besonders in Zeiten von Wirtschaftskrisen, oder was dafür gehalten wird, hat sich neben Gold auch das Edelmetall Silber durch seine Kurs- und Wertstabilität als eine der wichtigsten Anlageform in verschiedensten Ausprägungen wie z. B. Silberbarren, Silbertafeln, Silbermünzen & Silbermedaillen erwiesen.

 

Silber ist neben Gold und Edelsteinen wie Diamanten, Smaragde, Rubine & Saphire ein wichtiges Material für die Herstellung von Schmuck. Silber wird schon seit Jahrhunderten für erlesene und wertbeständige Tafelsilber, Essbestecke und Sakrales Gerät verwendet. Bei Schmuck, Silbergerät und Barren kann der Silbergehalt, sofern gestempelt, anhand des Feingehaltstempels abgelesen werden. Dabei sind Feingehaltsstempel, die sog. Punzen, in den Feingehalten von 750, 800, 835, 900, 925 und auch 935 üblich. Diese werden noch durch staatliche Garantiemarken wie bspw. ‚Krone & Halbmond’, sowie durch Städtemarken, Importstempel, Firmenmarken, Herstellermarken der Gold-& Silberschmiede ergänzt.

Auf alten Silberarbeiten vor ca. 1860 ist oft noch ein sog. Tremolier/Tremulierstrich vorhanden, dieser ist meist zickzackförmig auf der Unterseite des Silberstücks sichtbar. Dieser Tremolierstrich wurde vom Beschaumeister der Zunft vorgenommen um das damit abgetragene Material einer Feingehaltsprüfung mittels der Kupellenprobe zu unterziehen

 

Silbermedaillen werden bei Sportwettkämpfen, bspw. bei den Olympischen Spielen, als Zeichen für das Erreichen des 2. Platzes verliehen. Dieses wird damit begründet, dass Silber traditionell nach Gold als nächst edleres Metall gilt. Allerdings wird die Goldmedaille nur aus 92.5% Silber hergestellt und mit 6 g reinem Gold vergoldet. Auch in anderen Bereichen werden Auszeichnungen häufig mit ‚silbernes …’ bezeichnet. Beispiele sind Silberner Griffel, Silberner Bär, Silberner Schuh und Silbernes Lorbeerblatt.

 

 

DER SILBERPREIS

 

Der Preis des Silbers wird auf dem offenen Markt bestimmt. Dieses geschieht seit dem 17. Jahrhundert am London Bullion Market. Die Einführung des Silberfixings 1897 in London ist der Beginn dieser Marktstruktur. 1987 wurde die London Bullion Market Association, die LBMA, gegründet. Drei LBMA Mitglieder nehmen am Silberfixing an jedem Arbeitstag unter Vorsitz der Bank of Nova Scotia / Scotia Mocatta teil. Weitere Mitglieder des Silberfixings sind die Deutsche Bank AG London und die HSBC Bank.

 

In den 70er Jahren führte die Silberspekulation der Gebrüder Hunt zu einem historischem Rekordstand beim Silberpreis. Die Brüder kauften im Zusammenspiel mit vermögenden Spekulanten aus Saudi-Arabien riesige Mengen an Silber sowie Silberkontrakten an den Warenterminbörsen und versuchten damit den Silbermarkt zu beherrschen. Am 18. Januar 1980 wurde beim Silberfixing am London Bullion Market ein Rekordstand von 49,45 US-Dollar pro Feinunze ermittelt. Den nächsten Rekord erreichte der Silberpreis erst mehr als 30 Jahre später, am 25. April 2011, als die Feinunze Silber in Hong Kong mit 49,80 US-Dollar gehandelt wurde.

 

Für den Silberhandel an Rohstoffbörsen wurde „XAG“ als Währungskürzel nach vergeben. Es bezeichnet den Preis einer Feinunze Silber von 31,1 Gramm.

 

Zurzeit wird dem Edelmetall Silber ein noch grösseres Wertentwicklungspotential als dem Gold zugetraut. Sollten Sie auch vom möglichen Wertsteigerungspotential des Silbers profitieren wollen, so ist dieses in physischer Form als Feinsilberbarren & Feinsilbermünzen wie Silbereagle, Silber-Philharmoniker & Silber-Maple Leaf angeraten. Gerade die 1-Unze Silbermünzen werden weltweit auch von Edelmetallfonds, Banken & Anlegern bevorzugt.

 

Nach kurzzeitiger Schwäche von einigen Wochen steigt auch wieder der Silberpreis seit dem 25. Oktober. Eine neue Runde für Silberspekulanten & Silberliebhaber ist eingeläutet.

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